Wenn sich ein Unternehmen weiterentwickelt und wächst, kann es im besten Interesse der Aktionäre liegen, wenn die Unternehmensführer erwägen, sich mit anderen potenziell erfolgreichen Unternehmen (in- und auslandlich) zusammenzuführen oder zu erwerben, um ihre Basis weiter aufzubauen. Während die Fusion mit oder der Erwerb anderer Unternehmen finanziell lohnend sein kann, kann es viele komplexe Steuerfragen darstellen. Das IRS Office of Chief Counsel (OCC) gab Chief Counsel Advice (CCA) 201228035 heraus, um sich speziell mit der steuerlichen Behandlung von Patronagedividenden unter nahestehenden Personen und/oder kontrollierten Gruppen zu befassen. Die Gewinne in einer regulären Kapitalgesellschaft werden doppelt besteuert – das Unternehmen zahlt Einkommensteuer auf den Nettogewinn, und dann zahlen die Aktionäre Einkommensteuer, wenn sie Dividenden auf diese Gewinne erhalten. Im Gegensatz dazu kann eine Genossenschaft unter Unterkapitel T des Internal Revenue Code einen Teil der traditionellen Körperschaftsdoppelbesteuerung vermeiden. Unter der Annahme, dass die Genossenschaft alle Anforderungen des Kodex erfüllt, sind Patronagedividenden für die Genossenschaft in der Regel steuerlich absetzbar, wenn mindestens 20 % jeder Patronagedividende in bar ausgezahlt werden. Selbstverständlich müssen die Mitglieder die Einkommensteuer auf die gesamte Patronagedividende zahlen, die sie erhalten, unabhängig davon, ob sie in bar oder als Allokation auf dem Kapitalkonto des Mitglieds gezahlt werden. Nach ihrer Satzung werden alle Erlöse (nach Zahlung von Mitgliedskonten und Schulden) an alle verteilt, die jemals Mitglied der Genossenschaft waren, und das, wenn Green Commonwealth jemals verkauft wird oder sich auflöst, alle Erlöse (nach Zahlung von Mitgliedskonten und Schulden) an alle, die jemals Mitglied der Genossenschaft waren, auf der Grundlage der Anzahl der Stunden, die jeder eingesetzt wird. Diese Verteilungsmethode steht im Einklang mit der Anforderung, dass die Gewinne von Genossenschaften auf der Grundlage ihrer Schirmherrschaft an die Mitglieder ausgeschüttet werden müssen, und es bedeutet, dass die derzeitigen Mitglieder keinen unangemessenen Bonus erhalten. Dies trägt dazu bei, die Unternehmen vor Ort in Seinem Besitz zu halten, da es den derzeitigen Mitgliedern einen abschreckenden Anreiz gibt, für den Verkauf eines Unternehmens zum Zwecke der Auszahlung und des Erhalts einer Menge Geld zu stimmen, da die Erlöse auch auf frühere Mitglieder verteilt werden müssen. Wenn ein Teil der Schirmherrschaft von Nichtmitgliedern stammt, muss die Genossenschaft berechnen, welcher Prozentsatz ihres Gesamtumsatzes der Mitgliederförderung zuzurechnen ist.

Nur der Mitgliederförderung zurechenbare Überschuss kann an mitgliederverteilt werden, wenn die Genossenschaft die Steuervergünstigungen im Zusammenhang mit Patronatsausschüttungen erhalten möchte (siehe unten). Auch wenn nicht alle Vermeidungsrisiken ausgeschlossen werden können, kann die Muttergesellschaft zumindest in der hier beschriebenen Konstellation eine direkte Zahlung der Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaft an den Adressaten anbieten.